| »Die Stadt Utopia steht vor dem Ruin: Inflation führt zur Verarmung großer Bevölkerungsteile, es kommt zu Demonstrationen. Auf Betreiben der antisemitischen Großdeutschen beschließt das Parlament die Ausweisung der Juden, denen die Krise zur Last gelegt wird. Als besonders fanatischer Judenhasser erweist sich der Nationalratsabgeordnete Bernart. Zu seinen Opfern zählt der junge Maler Leo, der mit der Tochter des Parteiführers der Liberalen, Lotte, verlobt ist. Bald muß man jedoch zur Kenntnis nehmen, daß die Vertreibung der Juden den Zusammenbruch noch beschleunigt, dessen Folgen Arbeitslosigkeit und ausländischer Boykott sind. Eine neuerliche Abstimmung soll die Zwangsmaßnahme revidieren. Leo kehrt inkognito nach Utopia zurück und kann durch eine List, den Antisemiten Bernart von der entscheidenden Abstimmung fernhalten, die den Juden die Rückkehr erlaubt. Bernart endet, von zionistischen Wahnvorstellungen geplagt, im Irrenhaus.« (Reclams Lexikon des deutschen Films) |